Die Legene lebt! So in der Art könnte man Peugeots 208 GTi Concept beschreiben, der an die lang vergangenen glorreichen Zeiten des 205 GTi nahtlos anknüpfen soll. Der 1,6-Liter-THP-Motor rüstet ihn jedenfalls bestens und macht ihn mit 200 PS stärker als jeden Konkurrenten in der eigenen und teilweise auch in der darüber liegenden Klasse. Dazu wird Peugeot auf dem Genfer Automobilsalon auch die Studie XY, basierend auf dem 208, präsentieren.
Auffallen wird der 208 GTi nicht nur durch den Motor, sondern auch schon durch seine Außenhaut, die in tiefem rot erstrahlt und durch schwarze Reflektionen glänzt. Dazu kommt der schwarze Grill, die tiefe Heckschürze mit den doppelten Chromauspuffrohren und die rotgefärbten Highlights im Innenraum. Ab Werk rollt er bisher auf 18 Zöllern daher, die ebenso einen roten Zierstrich inne haben.
Im Innenraum erwartet den Fahrer feinstes Nappa-Leder auf den Sitzen sowie am Lenkrad, auch hier kommen wieder die roten Highlights zum Einsatz. Das gesamte Armaturenbrett ist in Alcantara eingefasst und unstreicht damit das sportliche Image des Concept Cars. Der 1,6-Liter-THP steht als einziger Motor in Verbindung mit einem manuellen Sechsganggetriebe zur Auswahl, sollte aber in jedem Fall für beeindruckende Fahrleistungen sorgen. Das untermauern auch die Bremsen, die vornen einen Durchmesser von 302 mm und hinten 249 mm haben. Dazu kommt die um 36 mm verbreiterte Front und der Spoiler an der Dachkante, um für optimalen Anpressdruck zu sorgen.
Ebenfalls in Genf präsentiert wird das Concept XY, basierend auf dem 208, das allerdings eine ganz andere Richtung einschlägt als der GTi. Peugeot richtet sich mit dem XY vor allem an die gehobene Kundschaft, die vornehmlich in der Stadt unterwegs ist. “Urban Chic” heißt es von den Franzosen selbst, was sich auch durch die sechzehn (16!) Schichten Farbe widerspiegelt. Dass die exklusive Fahrauswahl seine Reize hat, ist auf den Bildern selbst zu erkennen, denn dadurch enstehen eindrucksvolle Spiegelungen.
Auch beim Motor geht das XY Concept eine ganz andere Richtung, kommt hier doch ein 1,6-Liter e-HDI zum Einsatz. Zu Deutsch ein Dieselhybrid, der 115 PS entwickelt und durch ein manuelles Sechsganggetriebe befehligt wird. Auch hier werden wieder 18 Zöller aufgezogen, mit einem ganz ähnlichen Design wie auch beim GTi.
Innen erwartet den Fahrer feinst verarbeitetes, graues Leder auf den Sitzen und Armlehnen mit seidene Oberflächen, dazu ein Panorama-Glasdach, welches von schwarzem Leder umrandet ist. Zahlreiche Chrompanele peppen den Innenraum sowie das komplette Design optisch weiter auf. Den Fahrer erwartet der volle Technologieumfang, den die moderne Welt zu bieten hat. Ein riesiger Touchscreen, über den Musik uvm. vom eigenen Mobiltelefon gesteuert werden kann oder das Armaturenbrett passend zur Wagenfarbe in edlem Leder bezogen, lassen den Eindruck erwecken man sitze in einem Auto der oberen Mittelklasse.
Beiden gemeinsam ist vor allem das Cockpit, auch wenn es unterschiedlich ausgestattet ist, so haben die Zwei doch eine sportlich tiefe Sitzposition, ein tief positioniertes Lenkrad und eine darüber gelegene Instrumententafel. Dies dient nicht nur dem Eindruck von athletischem Charakter, sondern kommt der Fahrsicherheit zu Gute, da der Fahrer so nie das wesentliche aus dem Blick verliert und trotzdem gut die Informationen ablesen kann.






















Lassen wir mal die Werbung beiseite. Der THP Motor ist leider eine Fehkonstruktion, bei dem Defekte unabwendbar sind. So ist Entäuschung vorprogrammiert. Eine Frechheit von Peugeot diesen Motor überhaupt noch anzubieten.